Mit elf
Goldmedaillen kehrte der Kieler Leichtathletik-Nachwuchs von den A-, und
B-Jugend-Landesmeisterschaften aus Lübeck zurück. Dabei war der B-Jugendliche
Jan-Pattrik Kokott (THW) mit drei ersten Plätzen der erfolgreichste Landeshauptstädter
auf dem Buniamshof. "Mit meiner Weite von 33,7 2 Metern, im Diskuswerfen bin ich
recht zufrieden, aber 52,60 Meter mit dem Speer, und 12,55 Meter im Kugelstoßen sind eher
mäßig", kommentierte Kokott seinen "Wurf-Hattrick".
Lars Neumann (SG Kro/KTB) gewann- im Alleingang den 800-mLauf der
A-Jugend. In 1,57,75 Minuten verpasste der Schützling von Trainer, Reimar Quellmann die
DM-Quali lediglich um eine Sekunde. Eine Woche nach ihrem Zehnkampf in Bernhausen war Lars
Stiedenroth und Kristof Stühm (MobilCom. ZKW) die Müdigkeit deutlich anzumerken.
Stiedenroth reichten mäßige 4,20 Meter im Stabhochsprung zum Sieg, Stühm verpasste
"seinen" Titel im 110-m Hürdenlauf um eine Hundertstel. Trainer Hinrich
Brockmann: "In allen Disziplinen fehlte den beiden die Spritzigkeit."
Über zwei Goldmedaillen konnte sieh dagegen
Nachwuchssprinterin Jessica Schmütz (SG) freuen. Neben ihrem 200-m Erfolg bei der
weiblichen Jugend B in 25,81 gewann die 16-jährige gemeinsam mit Anna Matthaei, Sandra
Wüstenberg und Svenja Eger die 4x100-m-Staffel der Jugend A. |
- |
Gleich drei
erste Plätze gingen bei der männlichen Jugend B an den WTV: Philipp Conrad gewann den
Dreisprung (12,08 m) und den Stabhochsprung (3,30 m), Christoph Teller zeigte im
Hammerwerfen mit 48,37 Metern eine eindrucksvolle Leistung.
Kristine Bern (Schönberg) steigerte ihren eigenen Landesrekord im
Stabhochsprung der B-Jugendlichen in Lübeck auf glänzende 3,30 Meter Für die
herausragenden Leistungen sorgte der erst 15-jährige Fernando Schmidt (LG Reinbek): Der
A-Schüler düpierte die B-Jugendlichen und gewann den 100-m-Lauf in 11,48 Sekunden und
den Weitsprung mit tollen 6,69 Metern.
"Die Tatsache, dass drei Disziplinen bei der weiblichen A-Jugend
nicht besetzt waren nennen und viele Athleten in Lübeck ohne Trainer an den Start gingen,
stimmt nachdenklich. Wir müssen uns Gedanken machen, wie wir diese Probleme zukünftig
beheben können resümierte SHLV-Vizepräsident Jan Berszuck (Kiel) die Wettbewerbe aus
Verbandssicht.
(ts) |