 Die Marathonis haben es nicht leicht beim
Kiel-Marathon, denn auch dieses Mal hielt das Wetter nur solange, bis die
Halbmarathondistanz absolviert war. Dann gab es aber wieder mal was auf die Mütze:
Schnee, Eis und Sturm. Aber das gehört zu einem Marathon im norddeutschen Winter
wohl dazu.
Abschreckend wirkt es offenbar nicht, denn mit 1400 Startern hatten sich dieses Jahr 600
Teilnehmer mehr angemeldet als im Jahr zuvor. Und wer weiß, wie viele es geworden
wären, wenn frühzeitig bekannt geworden wäre, wer alles mit an den Start gehen wollte,
denn mit Joey Kelly, der anläßlich des Schlager Grand Prix in Kiel
weilte und Tegla Lorupe, der Weltklassemarathonläuferin aus Kenia,
waren gleich zwei "Promis" angemeldet, mit denen sich üblicherweise nur die
großen Stadtmarathons schmücken können.
Aber auch der THW Kiel hatte seinen Teil dazu beigetragen, die Teilnehmerzahl auf die neue
Rekordmarke zu heben. Aber nur "dabei sein" war für einige nicht alles,
sie wollten auch ganz nach Vorne.
Mit Phillip Engel, Martin Lindner, Florian
Strenge und Gaetan Tschumi stellte der THW allein vier Starter
im Jugendbereich. Hinzu kamen eine ganze Reihe von Läuferinnen und Läufern in den Haupt-
und Altersklassen, angeführt durch Verena Becker und Christine
Schuster. Verena gewann über die (fast) 10km Strecke, Christine den
Halbmarathon. Joey Kelly tauchte übrigens nicht auf |