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Am ersten Tag des Kieler
Mehrkampffestivals trafen sich zunächst die A-Schülerinnen und A-Schüler, um ihre
Landesmeisterschaften auszutragen. Erfreulich groß war das Teilnehmerfeld bei den
Schülerinnen. Allein in der Klasse W14 waren es über zwanzig Athletinnen, die zu ihrem
Siebenkampf antraten.
Der THW war durch Hendrik Schwarz
vertreten, der es sich nicht nehmen ließ, gegen die Stärksten des Landes anzutreten.
Nicht Letzter werden ist auch ein Ziel. Zunächst sah es allerdings nicht so aus, als ob Hendrik
dieses Ziel erreichen könnte. Im 80m-Hürdenlauf trieb er das Feld vor sich her und auch
im Weitsprung war es nicht viel besser. Doch im Kugelstoßen regte sich ein
Hoffnungsschimmer. Mit neuer persönlicher Bestweite kam Hendrik auf den
sechsten von elf möglichen Plätzen. Doch dann der Hochsprung. Volker Gröning
meinte vorher noch: "zum Glück kommt der Hochsprung zum Schluss, denn die
Einstieghöhe ist gleichbedeutend mit Hendriks bisheriger
Bestleistung". Aber Rekorde sind dazu da, gebrochen zu werden: wie
selbstverständliche meisterte Hendrik die 1,28m gleich im ersten
Versuch. Noch größer war die Freude, als er dieses bei 1,32m wiederholte. Und so
verließ ein strahlender Hendrik das Stadion und freut sich auf den
nächsten Tag, denn der zweite Tag ist sein stärkerer Tag.
Und der war es dann auch. Zwar kam Hendrik in seiner
Lieblingsdisziplin, dem Speerwurf nicht an seine Bestweite heran, dafür steigert er sich
aber im Stabhochsprung und kam er erstmals über 2,10m.
Der abschließende 1000m-Lauf wurde zur erwarteten Qual, aber tapfer kämpfte sich Hendrik
nach einem Sturz über die ungeliebte Distanz. Nach 4:30,39 Minuten erreichte er als
Letzter das Ziel. Aber er erreichte auch ein weiteres Ziel: mit 3105 Punkten wurde er
Zehnter und damit nicht Letzter dieser Landesmeisterschaften.
Und was macht der Leichtathlet nach dem Achtkampf? Er setzt sich auf sein Fahrrad und
radelt nach Preetz. Dort spielte er dann am Sonntag ein Handballturnier. |