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Landesmeisterschaften Langstaffeln |
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Drei Staffeln hatte der THW Kiel zu den Landesmeisterschaften über 3x800m bzw. 3x1000m nach Husum entsendet. Gleich im ersten Lauf waren die Schülerinnen dran. Die drei Mehrkämpferinnen Annika Gröning, Wiebke Drasdo und Linda Flöthe mußten sich mit fünf Staffeln aus dem Lande auseinandersetzen. "Platz 3 bis fünf" lauteten die Prognosen von Volker Gröning und Reimar Quellmann. Das es ganz anders kommen könnte, deutete
sich in der Mitte des Rennens an. Nach einem guten Auftrakt
durch Annika setzte sich Wiebke beherzt
an die Spitze und ließ die anderen Läuferinnen förmlich
stehen. Mit ca. 30m Vorsprung übergab sie an Linda,
die sich nun mit der Strassen- und Crosslauf-Landesmeisterin
Anke Gremmel (SG TSV Kronshagen/Kieler TB) auseinandersetzen
mußte. 200m vor den Ziel war Lindas Vorsprung aufgebraucht
und Anke zog vorbei. In einem packenden Finale auf der Zielgeraden
behielt Anke mit ganzen drei Hundertstel Sekunden die Nase
vorn. Bei den Schülern war es noch schwerer für den THW sich gegen die anderen Vereine zu behaupten, denn auch hier sah man sich etlichen Landesmeistern aus dem Laufbereich gegenüber. In einem Rennen, daß durch die siegreiche Mannschaft von Gut-Heil Neumünster klar bestimmt wurde, belegten Carsten Benthin, Niklas Gärtner und Christopher Spiegel den vierten Platz. Hierbei ist Niklas hervorzuheben, der einen größeren Rückstand wettmachen konnte und damit den vierten Platz sicherte. "Mit den Leistungen bin ich sehr zufrieden", sagte Volker Gröning. "Alle liefen nach den inoffiziell herausgestoppten Zeiten im Bereich ihrer Bestleistung oder sogar deutlich darunter. Obwohl nicht alle Athleten topfit waren, stimmte dabei auch die kämpferische Einstellung. Zu den Vereinsrekorden ist zwar noch ein Stück hin, aber bei W15 ist es nach dem bisherigen Kenntnisstand immerhin die drittbeste Leistung. Aber auch die Schüler kommen mit ihrer Leistung in der Vereinsbestenliste unter die Top 15." Sehr zufrieden zeigte sich auch Reimar Quellmann, der hofft, sich mit Annika, Wiebke und Linda als Mannschaft für die deutschen Siebenkampfmeisterschaften zu qualifizieren. Allerdings rechnet er im Siebenkampf mit etwas langsameren Zeiten, da seine Athletinnen heute von den Spezialistinnen stark gefordert wurden. Eine Problemdisziplin stellt der 800m-Lauf aber auf keinen Fall dar.
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Ärgerlicher verlief der Tag für die THW-Senioren der Altersklasse M40. Von den vier gemeldeten Staffeln waren nur zwei erschienen. Da in der Klasse M30 sogar nur eine der drei gemeldeten Staffeln antrat, wurden die Klassen M30 und M40 zusammengelegt. Die Chancen auf den Landesmeistertitel waren dahin. "Jetzt ist auf einen Schlag die ganze Luft raus" entfuhr es Thorsten Pieper. Frank Birkholz, Harald Beitat und Thorsten Pieper belegten in dem ungleichen Rennen den zweiten Platz und fühlten sich als Meistermacher und moralischer Sieger. Ihren Alterklassenkonkurrenten nahmen sie fast eine Minute ab. Ungefähr genausoviel trennte sie von der siegreiche Manschaft des TSV Raisdorf mit den Altmeistern Thomas Knäsche und Volker Werner, die allerdings nicht in ihrer Wunschbesetzung antreten konnte und den angestrebten Landesrekord deutlich verfehlte. Dem Ärger über die vielen Absagen schloß
sich Organisator Thomas Jensen an. Mit 14 Absagen
ist ein Drittel der gemeldeten Staffeln nicht nach Husum
angereist. "Die kommen wohl nur, wenn es in Kiel stattfindet"
grummelte der langjährige Mitarbeiter im SHLV Jugendausschuß.
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| andere Berichte 2004 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||